Freitag, 04 Mai 2018 20:33

ADRA trauert um Mitarbeiter im Südsudan

geschrieben von ADRA Deutschland e. V.

In Juba hatte Agoyo Robert seine Frau besucht, die wegen Komplikationen bei der Geburt ihres Kindes im Krankenhaus lag. Zwei weitere Mitreisende wurden bei dem Überfall verletzt. ADRA Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen sich bestürzt über den gewaltsamen Tod des Kollegen. Das gesamte ADRA Netzwerk verurteilt den Überfall scharf.

„Wir sind zutiefst betroffen über den Verlust unseres Kollegen. Unser Mitgefühl und unsere Gebete gelten in dieser schweren Stunde Agoyo Roberts Familie, insbesondere seiner Frau“, sagt Christian Molke, geschäftsführender Vorstand von ADRA Deutschland e.V. „Obgleich wir wissen, dass in solch riskanten Einsatzgebieten trotz aller Sicherheitsbestrebungen und -maßnahmen immer ein Restrisiko besteht, so ist ein solcher Verlust nur schwer zu ertragen“, so Molke weiter.

Auch Jonathan Duffy, Präsident von ADRA International sagt: „Diese Tragödie zeigt erneut den enormen Mut und Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich den ständigen Herausforderungen in einigen der schwierigsten Gegenden der Welt stellen, wo sie selbstlos ihrer Arbeit nachgehen, um unzähligen Familien Hoffnung und bessere Chancen zu geben.“

Die Arbeit im vom Bürgerkrieg geprägten Südsudan ist herausfordernd und gefährlich zugleich. Zuletzt mussten wegen der zunehmend gewalttätigen Konflikte die medizinischen Dienste eines ADRA Projekts auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden. Davon sind in der Folge rund 200.000 Menschen betroffen, die eine bessere Versorgung erhalten sollten. Auch ADRA Deutschland e.V. unterstützt im Südsudan mit Bundesmitteln seinen ADRA Partner und setzt sich dort seit einigen Jahren für die Ernährungssicherheit von Binnenvertriebenen in Upper Nile ein.

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