Andacht 06.01.2019

Meine Zeit steht in deinen Händen. - Psalm 31,16 / „Was würden Sie tun, wenn Sie das neue Jahr regieren könnten?Ich würde vor Aufregung wahrscheinlichDie ersten Nächte schlaflos verbringenUnd darauf tagelang ängstlich und kleinlichGanz dumme, selbstsüchtige Pläne schwingen.Dann – hoffentlich – aber laut lachenUnd endlich den lieben Gott abends leiseBitten, doch wieder nach seiner WeiseDas neue Jahr göttlich selber zu machen.“Joachim Ringelnatz(aus: Das Gesamtwerk in sieben Bänden, Band 1: Gedichte, Diogenes)Am Anfang eines neuen Jahres schauen wir je nach Temperament optimistisch, kritisch oder sorgenvoll in die Zukunft. Wir besitzen als Menschen die Fähigkeit, über uns selbst hinauszudenken. Wir können in der stillen Stunde des Jahreswechsels darüber nachsinnen, wie wir als Person eingeordnet und eingebettet sind in einen größeren Zusammenhang, dessen Horizonte bis in die Ewigkeit hineinreichen.Allerdings: Nur die zwölf kommenden Monate sorgenvoll zu planen, wird uns nicht viel nützen. Wir können längst nicht alles von A bis Z voraussehen, entschlüsseln und absichern. Aber wir dürfen wissen: Gott „hat alles schön gemacht zu seiner Zeit“ (Pred 3,11). Er hat die Welt in Gang gesetzt, sie sinnvoll gestaltet; er setzt Könige ein und ab und legt fest, wie lange und in welchen Grenzen die Völker bestehen sollen. Besonders sorgfältig kümmert sich Gott um die Erlösung der Menschen. Deshalb kam Jesus Christus zur richtigen Zeit und am richtigen Ort auf die Erde, und Gott allein kennt auch den Endpunkt der Weltgeschichte.Das Beste aber ist: Gott kümmert sich um jeden Einzelnen von uns. Das aber tut er nicht gegen unseren Willen: Er bittet darum, dass wir ihm unser Herz schenken und uns seine Führung wohlgefallen lassen (Spr 23,26).Wollen wir mit ihm oder ohne ihn durch das neue Jahr gehen? Wir haben es in der Hand!

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